Vier Tage Mallorca 2026: Was passiert, wenn elf Standorte an einem Tisch sitzen
Aug 17, 2026

Vier Tage Mallorca 2026: Was passiert, wenn elf Standorte an einem Tisch sitzen
Es gibt diesen Moment, wenn man jemandem zum ersten Mal persönlich gegenübersteht, den man bisher nur von der Teamseite auf der Website kannte. Kurzes Zögern, dann: „Ach, du bist das."
Genau dieser Moment ist auf Mallorca ungefähr zweihundert Mal passiert.
Fast alle Mitarbeitenden aus unseren elf Körperwerk-Standorten haben sich für vier Tage im Robinson Club getroffen. Angereist sind wir aus dem Allgäu, aus dem Schwabenland, vom Bodensee, aus dem Norden — von Friedrichshafen bis Pattensen bei Hannover. Menschen, die im Alltag über die App zusammenarbeiten, saßen plötzlich nebeneinander am Meer.

Der erste Abend: durchmischt statt Grüppchen
Los ging es mit einem Get Together bei Sonnenuntergang und Wetter, das man sich nicht besser bestellen kann. Nach einer kurzen Eröffnungsrede wurde direkt durchgemischt — und das war die richtige Entscheidung. Statt dass jeder Standort in seiner eigenen Ecke stehen bleibt, sind innerhalb von Minuten echte Gespräche entstanden.
Über Patientenfälle, über Trainingsansätze, über den Weg zur Arbeit, über alles Mögliche. Entspannt, unaufgeregt, mit viel Lachen. Später wurde getanzt, bis in die Nacht.

Ein Tag in Bewegung
Am nächsten Tag ging es raus: entweder zur Wanderung an der Küste oder mit dem Rennrad auf die Straße. Zwei Optionen, ein Prinzip — Bewegung und Zeit im Team.
Und es passiert etwas, wenn man sich nebeneinander bewegt statt sich gegenüberzusitzen. Gespräche entstehen ohne Rahmen, ohne Agenda, ohne dass jemand ein Thema setzen muss. Man ist einfach unterwegs und redet. Diese Leichtigkeit bekommt man in keinem Meetingraum hin.


Gesundheit 3.0 — und Messmethoden zum Selbstausprobieren
Ein Teamevent ohne fachlichen Input wäre bei uns irgendwie falsch. Marcus hat in seinem Vortrag einen anderen Blick auf Gesundheit aufgemacht, angelehnt an Outlive von Peter Attia: Wir leben immer länger, aber nicht unbedingt besser. Statt erst einzugreifen, wenn etwas kaputt ist, geht es darum, Gesundheit aktiv aufzubauen — mit Muskelmasse als Grundlage für Selbstständigkeit im Alter. Und mit der Erkenntnis, dass Motivation nicht durch Druck entsteht, sondern durch Verständnis und messbare Ergebnisse.
Womit wir direkt beim praktischen Teil waren: Wir haben verschiedene Messmethoden gegenseitig an uns selbst ausprobiert — unter anderem uVida und HRV-Messungen, hands-on im Team. Erst am eigenen Körper sehen, was so eine Messung aussagt, dann damit beim Kunden arbeiten. Das bleibt anders hängen als jede Folie.


Die Körperwerk-Olympiade
Der Höhepunkt der Reise: acht Teams, bunt gemischt aus allen Standorten.
Nach einem theoretischen und kreativen Auftakt ging es in den sportlichen Teil — Beachvolleyball, Padel und Ultimate Frisbee. Mit Einsatz, mit Ehrgeiz und mit genauso viel Spaß. Der krönende Abschluss war ein Staffellauf-Sprint über den gesamten Sportplatz, bei dem wirklich jeder nochmal alles rausgeholt hat.
Ehrlich gesagt: Bei unserem Berufsbild ist das keine große Überraschung. Wir machen gerne Sport. Und vor allem gerne im Team.



Was bleibt
Teamevents werden gerne als Benefit auf Karriereseiten aufgelistet. Ganz unten, zwischen Obstkorb und Wasserflat.
Für uns ist das etwas anderes. Wenn elf Standorte über ganz Deutschland verteilt sind, entsteht Zusammenhalt nicht von allein — er braucht echte Begegnungen. Und nach diesen vier Tagen ist eine Nachricht in der App keine Nachricht an einen Namen mehr, sondern an jemanden, mit dem man an der Küste gewandert oder im Staffellauf gerannt ist.
Genau das macht den Unterschied im Alltag: Fragen stellen fällt leichter. Austausch passiert schneller. Man arbeitet zusammen, statt nebeneinander.
Vielleicht bist du beim nächsten Team Event ja dabei ;) ?
